Akkreditierung

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Es sei kurz zusammengefasst, worum es sich beim Begriff der „Akkreditierung“ überhaupt handelt:

Das Akkreditierungsverfahren soll die Qualität der universitären Lehre sicherstellen, indem diese regelmäßig von einem „Expertenpool“, bestehend aus Lehrenden, Studierenden und Berufsvertretern überprüft wird. Die Akkreditierung erfolgt in zwei Schritten, zunächst durch eine Selbstdokumentation der Universität und dann durch eine Begehung des Expertenteams, welche Gesprächsrunden mit Universitätsangehörigen aller Ebenen umfasst.

Die PsyFaKo ist eine Pooltragende Organisation, d.h. wir können in der Vollversammlung Studierende in den Pool entsenden. Entsendung
der studentischen Vertreter in den Akkreditierungspool und die Mandatierung der Entsandten regelt. Die Mandatierung erlaubt den Entsandten auf den Vernetzungstreffen des Pools im Sinne der PsyFaKo abzustimmen.

Wir bemühen uns auf unseren Konferenzen über Akkreditierung zu informieren und Akkreditierungskleingruppen anzubieten. Es erwartet euch in der Regel eine grundlegende Einführung in das Akkreditierungswesen und den studentischen Akkreditierungspool.

Positionspapiere zum Thema

Akkreditierung im Detail:

„Die Akkreditierung im Hochschulbereich ist ein länder- und hochschulübergreifendes Verfahren der Begutachtung von Studienangeboten in Bachelor- und Masterstudiengängen staatlicher oder staatlich anerkannter Hochschulen. Sie steht in engem Zusammenhang mit dem sogenannten „Bologna-Prozess“, in dem sich die Bildungsministerien aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union auf einen gemeinsamen europäischen Hochschulraum mit europaweit vergleichbaren Studienangeboten geeinigt haben. […]

Im Jahr 1998 sprach sich die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) für eine länderübergreifende Akkreditierung von Studiengängen aus (Entschließung des 185. Plenums der HRK vom 6. Juli 1998). Kurz darauf beschloss die Kultusministerkonferenz (KMK), solche Verfahren zunächst probeweise für neu einzurichtende Bachelor- und Masterstudiengänge einzuführen und hierfür einen Akkreditierungsrat zu bilden (Beschluss der KMK vom 3. Dezember 1998). Ein umfassendes Akkreditierungssystem wurde durch Beschluss der Kultusministerkonferenz über die „Künftige Entwicklung der länder- und hochschulübergreifenden Qualitätssicherung in Deutschland“ (Beschluss der KMK vom 1. März 2002, S. 8 ff.) eingeführt. Zwei Jahre später wurde mit den Eckpunkten für die Weiterentwicklung der Akkreditierung in Deutschland (Beschluss der KMK vom 15. Oktober 2004) vereinbart, den Akkreditierungsrat in eine rechtsfähige öffentlich-rechtliche Stiftung nach dem Recht des Landes Nordrhein-Westfalen zu überführen. Die Länder sind in der Vereinbarung zur „Stiftung: Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland“ durch Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16. Dezember 2004 und der dazugehörigen Erklärung durch Beschluss vom 15. Dezember 2005 übereingekommen, die Wahrnehmung ihrer Aufgaben aus § 9 Abs. 2 HRG auf diese Stiftung zu übertragen.“

Quelle: http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2016/02/ls20160217_1bvl000810.html (Stand: 11. August 2017)